Badminton: Federballspiel oder richtiger Sport

Handelt es sich bei Badminton um ein einfaches Gartenspiel, gleichzusetzen mit Federball? Oder handelt es sich bei Badminton um richtigen Sport? Die Antwort ist einfach: Badminton ist ein Sport. Badminton ist sogar schneller und anspruchsvoller Sport.

Federball ist weniger Sport und eher Freizeitbeschäftigung. Es geht beim Federball darum, Spaß zu haben. Aber die Grundeinstellung beim Spiel ist keine Einstellung, wie man sie vom Sport kennt. Beim Federball versuchen zwei Spieler mit einem Racket und einem Federball, diesen möglichst lange mit nur einer Berührung von dem Federball in der Luft zu halten. So geht es darum, dem Mitspieler den Federball so zuzuspielen, dass dieser ihn ohne große Schwierigkeit zurück spielen kann. Dabei bewegt man sich, so dass man auch Federball die Attribute von Sport zuerkennen kann. Man hat aber keinen Wettkampfcharakter.

Diese Grundform des Spielens von Federball kann auch im Training für den richtigen Sport, das Badminton, genutzt werden. So erhält man als Spieler ein sicheres Gefühl für den Federball und für seine besonderen Flugeigenschaften. Beim Badminton geht es jedoch darum, den Ball idealerweise so zu spielen, dass der Gegner auf der anderen Seite des Spielfeldes den Federball nicht zurück spielen kann. Badminton spielt man im Einzel, also eins gegen eins, oder aber im Doppel, also zwei gegen zwei. Der Sport Badminton gilt als Rückschlagspiel, ist also vergleichbar mit anderen Sportarten wie Tennis oder Tischtennis.

Beim Badminton stehen sich die Gegenspieler in zwei Spielhälften gegenüber - egal, ob der Sport als Einzel oder Doppel gespielt wird. Einen Punkt erzielt man beim Badminton, indem es gelingt, den Ball im Feld des Gegners zu platzieren, ohne dass dieser ihn vor der Bodenberührung mit seinem Racket zurück spielen kann. Außerdem punktet man, wenn der Gegner den Ball nur im Netz oder außerhalb des Spielfeldes platzieren kann. Wie bei einem anderen Sport, dem Tennis, wird auch beim Badminton in Sätzen gespielt.